Nicole Vogel

Sportwissenschaftlerin M.A.

Akad. Grad: Magister Artium 

Mobil geschäftllich:

0152 - 04 25 96 26

E-Mail schreiben
 

Kraft & Ausdauer in Kombination

Was ist Functional Training?

Ein optimales, freies Training mit dem eigenen Körpergewicht für jede Zielgruppe!!

Functional Training ist schon lange im Athletiktraining des Leistungssportes und des Military Training beheimatet und nichts anderes als ein freies Training mit dem eigenen Körpergewicht. Es vermindert die Verletzungsanfälligkeit und steigert die sportliche Leistungsfähigkeit. Es ist anwendbar für jede Altersgruppe und schlägt in seiner Effektivität jedes Studiogerät!!
Im Functional Training arbeitet man in sog. "Muskelschlingen" bei einer Bewegung, der Funktion entsprechend, d.h. es arbeiten mehrere Muskelgruppen miteinander. In einem Fitnessstudio würde man bei vielen Übungen an den Maschinen die Muskulatur völlig isoliert beüben.

Das Functional Training ermöglicht es aber den Hauptmuskel und seine Hilfsmuskeln bei einer Bewegung zu aktivieren.  Sie bearbeiten den Muskel niemals isoliert!

Beispiel:
Es gibt Sportler, die auf einer Beinpresse im Studio locker über 200 kg mit beiden Beinen drücken, aber nicht einmal eine einzige einbeinige Kniebeuge aus dem Stand oder Sitzen heraus schaffen würden - genau da setzt Functional Training an.

Setzen Sie sich einmal auf einen Stuhl oder eine Kiste, mit 90° Beugung im Kniegelenk, und versuchen auf einem Bein heraus aufzustehen und sich nach oben zu drücken - gar nicht so leicht, Sie mussten Schwung holen oder kamen sogar nicht einmal nach oben? Dann tun Sie etwas für Ihre Beinkraft, denn Ihre Muskulatur arbeitet nicht effektiv genug innerhalb Ihrer Beinkette um die Kraft komplett zu entfalten. Ihr Training an der Beinpresse oder dem Beinstrecker wird womöglich bis heute umsonst gewesen sein, wenn es um die Funktion mehrere Ketten miteinander geht.

Kraft soll möglichst sinnvoll auf alle beteiligten Muskeln einer Bewegung wirken und nicht nur auf einen Muskel, den Sie zwangsläufig, und leider isoliert, auf einer herkömmlichen Studiomaschine trainieren würden. Ihr Muskel wächst zwar, aber entfaltet lange nicht die Kraft, die er durch ein Functional Training entfalten könnte.
Im Alltag bewegen wir uns auch nicht mit eingelenkigen Bewegungen umher, sondern selbst beim Heben einer Tasche sind mehrere Bewegungsabläufe und der Einsatz mehrerer Muskeln nötig um diese Tasche anzuheben. Sie werden auch ein Glas nicht nur mit einer einzigen Armbeugung zum Mund führen, sondern in Ihre Bewegung Zieh- und Hebebewegungen anderer Hilfsmuskeln miteinbeziehen müssen, bevor Sie trinken.

Für einen Schritt ist es auch nicht auschließlich notwendig das Bein zu heben - hinzukommen Bewegungskopplungen der Arme und des anderen Beines bzw. Fußes, und einer Gewichtsverlagerung, bis der Schritt letztendlich ohne Umfallen getan werden kann. Functional Training arbeitet sehr viel mit Gleichgewicht und Körperstabilität. Es nutzt dies effektiv aus seinem Zentrum, dem Rumpf- auch "Core" genannt. Vielleicht haben Sie auch schon etwas über Coretraining gehört - es ist nichts anderes als ein Functional Training. Aus der Körpermitte heraus erhalten wir unsere Stabilität, unseren festen Stand, und aus ihr resultieren zahlreiche Grund und Ausgangsbewegungen vieler Sportarten. Hat ein Sportler keinen stabilen Rumpf beim Ausführen seiner Technik, so wird diese in einer schlechten Ausführung enden.

Ein Diskuswerfer oder Kugelstoßer wird große Weiten nicht nur aus seiner Armkraft herausstoßen oder schleudern, nein er wird den kompletten Körper in einer fließenden, kraftvollen, in sich übergehenden Bewegung nutzen müssen, um diesen Kraftstoß bis in die Fingerspitzen nach oben katapultieren zu können. Auch er arbeitet in Muskelschlingen und Ketten und niemals eingelenkig. Beim Werfer kommt die alleinige Kraft und der Erfolg des Wurfes aus seinem Rumpf, nicht aus dem Arm.
Stellen Sie sich einmal auf ein Bein- was passiert? Sie müssen ausgleichen, weil Sie zu wackeln beginnen. Was ist geschehen? Der Körper muss jetzt stabilisieren, und das nicht nur mit den Beinen, nein der ganze Rumpf ist mit an der Stabilisation beteiligt und versucht Sie wieder in das "Gleichgewicht" zu bringen. Ihre Tiefenmuskulatur arbeitet hier bis in die kleinste Faser- mit dem normalen Gerätetraining in Studios werden Sie diese tieferliegenden Muskelschichten jedoch niemals erreichen, sondern immer die darüberliegenden Muskeln. Die darunterliegenden Muskeln sind jedoch die, die Sie stützen.

Rumpfkraft erlangen Sie nicht durch eine Maschine, die Sit up oder sog. Crunchbewegungen im Studio nachahmt, nein, diese Maschine macht Ihren Bauchmuskel vielleicht dicker, trainiert ihn aber nicht um den Rumpf stabil zu halten, da das Einrollen des Oberkörpers keine natürliche Bewegung ist. Im Alltag rollt der Rumpf nicht ein - jedoch muss er stabil gehalten werden. Die Wirbelsäule braucht Stützkraft in aufrechter Position, und diese wird leider nicht durch einen Sit up (Crunch), der die Wirbelsäule bewegt, vollzogen.

Stellen Sie jetzt die Geräte Ihres Studios oder ggf. Ihre Mitgliedschaft in Frage? Sie sollen nicht gleich kündigen, aber denken Sie darüber nach mit welchem Ziel Sie in Ihrem Studio trainieren. Ein Funktionserhalt auf lange Sicht hin, ist nur mit freien Übungen möglich - eingelenkige Maschinenübungen verbessern lediglich die Ästhetik oder die Masse des Muskels, jedoch niemals seine Kraft in mehrgelenkigen Bewegungen.

Functional Training gibt es schon seit den 50er und 60er Jahren als sog. "Freies Training" - Vorläufer waren die freien Hantelübungen in Studios, die bereits ein mehrgelenkiges Training ermöglichten. Heute ist das Functional Training kein Modetrend, nein, das Freie Training hat lediglich einen neuen Namen bekommen und arbeitet mit vielen Möglichkeiten das eigene Körpergewicht einzusetzen. Das kann bereits mit einem Theraband bewerkstelligt werden, wenn Sie daran ziehen und im Einbeinstand Ihre Körpermitte halten müssen, oder auch in Rückenlage beim Beüben der Rumpfstabilität auf einer Pilatesrolle.

TRX Bänder oder auch das Prosling kann als effektives Schlingengerät eingesetzt werden, um mit dem eigenen Körpergewicht als Gegengewicht zu arbeiten. Dabei erleichtern und erschweren wir durch den Aufhängungswinkel der Schlinge den Schwierigkeitsgrad der Übung. TRX und Prosling kommen aus der altbekannten Physiotherapie und seinem Schlingentraining - keine Angst vor diesen vielleicht neumodischen Geräten, es gibt sie schon lange, nur macht der Markt gerne daraus eine kleine bis große Verkaufsstrategie und benennt sie anders - der Nutzen ist immer noch derselbe ... sie machen jede Menge Spaß!!

Es ist das Training der "Weltmeister" - Mark Verstegen hat es schon bei der deutschen Nationalmannschaft eingesetzt. Es setzt die Grundlagen in Punkto Kraft, Schnelligkeit und Explosivität für viele Sprint -, und  Sprungsportarten und ist daher auch in einer intensiven Form als Athletiktraining durchführbar.

Kettlebells sind Eisenkugeln oder Venylkugeln mit einem Griff, die in ballistischen Schwungübungen für Körperspannung, Kraft und Spaß sorgen. Sie kommen aus dem Altgriechischen und wurden schon damals als Urtrainingsgeräte genutzt. Sie trainieren den Körper rundum und steigern nicht nur die Kraft, sondern auch die Koordination und die Ausdauer, denn Kettlebells werden beid-, und einhändig genutzt, lassen den Puls in die Höhe steigen und wirken wie kein anderes Gerät durch ihre Schwungmasse in den Körper ein um in seiner Mitte zu bleiben.

Medizinbälle kennen wir schon aus dem Sportunterricht in der Schule. Wir machen damit Dinge, die Sie sich sicher nicht vorstellen konnten. Denn damit geht ein absolut effektives Kraftausdauertraining und Schnellkrafttraining von statten. Stöße, Würfe und Übungen, die einfach nur ein Balance Halten mit dem Ball erfordern werden Sie an Ihre Grenzen bringen. Natürlich habe ich für Frauen auch leichtere Bälle, genauso wie die Kettlebells mit leichten Gewichten starten.

Das Battle Rope ist eines der besten Kleingeräte, die ich kenne im Functional Training. Wer das noch nicht ausprobiert hat, der sollte es wirklich tun. Das schafft ein Hochintensitätstraining wie aus dem Bilderbuch. Es trainiert durch das beid oder wechselseitige Schwingen der Seile, alle Muskelgruppen des Körpers und ist gleichzeitig ein absolutes Ausdauertraining. Es werden durch vielerlei Bewegungsmöglichkeiten und auch Sprünge selbst die Beine stark mittrainiert. Beim Battle Rope schlagen wir wie überall zwei Fliegen mit einer Klappe - hoch effektives Kraft und Ausdauertraining in einem, bedeutet Zeitersparnis und beste Ergebnisse!

Wer powern will kann das hier tun!!

Dem Functional Training sind keine Grenzen gesetzt, denn egal wie es benannt wird, es geht immer nur darum Ihren Körper vor Verletzung zu schützen, ihn robuster zu machen, mehrgelenkige Übungen zu absolvieren - damit Ungleichgewichte zu beseitigen und Ihre Körpermitte zu stabilisieren - völlig ohne Studiomaschinen!

Ein Training für jedes Alter!

Lassen Sie sich nicht einschüchtern durch gestählte Models mit Eisenkugeln in der Hand, wir können ein auf Sie abgestimmtes Programm mit dem Eigengewicht Ihres Körpers, oder auch ganz leichten Gewichten und einfachen Ausführungen gestalten. Falls Sie zu unsicher sind so kontaktieren Sie mich, denn ein spezielles Seniorentraining biete ich genauso an, was nichts anderes ist als ein Training mit dem eigenen Körpergewicht, eben Functional Training, der Funktion entsprechend damit Sie Ihren Alltag mit den darin typisch vorkommenden Bewegungen bewältigen können!

Wussten Sie schon, dass es sowas auch für Kinder gibt? Spielerisch aufgebaut!

All das ist Functional Training!! Probieren Sie es aus!