Nicole S. Vogel

Sportwissenschaftlerin M.A.

Akad. Grad: Magister Artium 

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Das Training gegen Tinnitus - Hilfe bei Schwindel

  • Warum bekomme ich dieses Pfeifen nicht weg?

  • Ich kann nachts nicht schlafen

  • Ich habe oft Schwindel

Wir arbeiten, wie Lars Lienhard zu sagen pflegt, an Ihrer Software (Gehirn), damit die Hardware (Muskeln, Gelenke, Sehnen, Bänder) die Bewegung gut und sauber umsetzt. Das Gehirn ist die Steuerungszentrale jeglicher Bewegung, des Schmerzempfindens - es regelt auch unser Stresslevel und Wohlbefinden. Die Muskulatur ist der Befehlsempfänger und führt nur aus - alles ist gehirngesteuert.

Auch bei Tinnitus, der seine Ursachen nicht nur in Teilen eines nicht so gut funktionierenden Hörnervs begründet, sondern auch durch frühere Gehirnerschütterungen ausgelöst werden kann, und Ursachen im auditiven System bzw. des Cochlea Nervs d.h. im vestibulären System, findet.

Woher kommt dieses Pfeifen denn?

Diese Pfeifen kann sich u.a. dadurch begründen (es gibt mehrere Gründe), dass sich das auditive System (Cortex) selbst einen Ton kreiert, wenn dieser quasi vermisst wird. Ihr Gehirn versucht dieses Ungleichgewicht zu kompensieren und so entsteht dieser unangenehme Dauerton. Das kann auch durch Gehirnerschütterungen bzw. Unfälle zustande kommen. Der Trainierende lernt dann im Training auf verschiedene Töne spezifisch zu hören, und "hört" diesen heraus, der fehlt, wenn man es vereinfacht darstellen will. Es werden noch viele weitere Übungen und Testungen mit dem Übenden gemacht, damit das vestibuläre System wieder seine volle Aufgabe erfüllen kann.

Wussten Sie, dass Ihr Gehirn bzw. Ihr vestibuläres System pro Sekunde 1 Million Reize in jede Seite gefeuert bekommt, auch wenn Sie nichts tun und nur dasitzen?

1 Million an Informationen bzw. Reize, die in beide Seiten schießen und verarbeitet werden müssen. Jetzt kann man sich denken, was passiert, wenn man sich bewegt, etwas hört etc. Zur selben Zeit wäre es nötig zu wissen, wo oben und unten ist oder nicht? Ganz schön viele Informationen, die da verarbeitet werden müssen, nicht wahr? An dieser Stelle wird genau das ganz vielen schon zu viel an Reiz.

Wie kommt der Schwindel denn zustande?

Er kann viele Gründe haben, aber einen verrate ich Ihnen. Weiß Ihr Gehirn nicht mehr genau wo oben und unten ist, und geben die Augen auch noch eine andere Information als gewollt, dann kommt dieser Schwindel u.a. auch zustande - es entsteht ein Missverhältnis zwischen dem, was uns unsere Augen sagen, was wir propriozeptiv wahrnehmen und dem, was unser vestibuläres System uns exakt in der Sekunde sagt. Manchen wird es regelrecht schlecht dabei. Da sagt das Gehirn "Hey Du drehst Dich grade im Kreis", man macht das aber gar nicht und sitzt ggf. nur ... das Gehirn erhält ganz einfach eine falsche Information und das ist ein wirkliches Problem.

Viele Menschen können die Augen nicht richtig einsetzen, und dann heißt es für mich, diese 3 bewegungssteuernden Systeme erst einmal zu testen und in Einklang zu bringen. 

Wir müssen Ihr Gehirn neu kartieren und ihm zeigen "wo" Sie sich im Raum exakt befinden - neue Nervenbahnen bilden, Hirnareale besser durchbluten, besser ansteuern, herausfinden, was zu viel und was zu wenig an Reizen für Ihr Gehirn ist. Zu viel heißt immer Schutzreflex. Wir arbeiten erneut mit dem vestibulären System, jedoch auch mit den Augen und der Tiefenwahrnehmung ... es hängt alles unweigerlich zusammen. Denken Sie daran, dass im Moment des Schwindels oder des Pfeifens ein Schutzreflex ausgelöst wird, d.h. Ihr Gehirn kommt mit irgendetwas grade überhaupt nicht klar und lässt Ihre Leistung sofort in den Keller fahren.

  • Wie kommt so ein Schutzreflex zustande?

Ganz einfach, das Gehirn erhält zu jeder Sekunde einen Input in Form von Riechen, Schmecken, Hören, Sehen, Berührung und auch Bewegung (Sie ziehen an einem Gerät, hören einen Ton, schauen auf etwas oder drücken eine Hantel nach oben, machen einen Squat etc.). Das Gehirn verarbeitet diesen Input und fragt sich die ganze Zeit: 

"Ist das sicher, was ich da grade mache?"

Das Gehirn kennt übrigens keine Hochleistung - das ist eine Erfindung des Menschen. Dem Gehirn liegt es in erster Linie daran, dass Sie überleben. Es mag Vorhersehbarkeit und Sicherheit. Es kreiert aufgrund der Datenlage einen Output. Ist dem Gehirn der Input zu unsicher, dann zieht es sofort die Notbremse ... diese Input, Verarbeitungs- Output-Schleife macht es den ganzen Tag mit uns, auch wenn wir keine sportliche Bewegung tun und nur sitzen ... denken Sie an die 1 Million Reize, die jede Sekunde ins vestibuläre System schießen (vgl. Cobb, 2022). 

Ein schlechter Output kann auch Schmerz bedeuten, Kurzatmigkeit, Müdigkeit, schlechtere Koordination, schlechte sportliche Technik, Schwindel, Tinnitus, Migräne oder Kopfschmerzen.

Ein guter Output ist das Gegenteil ... auch kein Pfeifen mehr im Ohr oder sich anbahnender Schwindel.

Ziel des Neurotrainings ist es, Ihnen durch Testungen, in denen wir exakt herausbekommen wie ein Input wirkt, ein Trainingssystem anzuwenden, das Ihnen diese Sicherheit wieder zurückgibt. Wir wollen diese Schutzreflexe vermindern damit Sie sich im Sport, Alltag, egal wo, leistungsfähiger bewegen können --> Wir bilden dadurch neue Hirnzellen und erhalten mehr Plastizität im Gehirn ... auch bei Tinnitus und Schwindel.

Ich gehöre zu den wenigen lizensierten Neurotrainerinnen in Deutschland, die nach dem Begründer der Methode von Dr. Eric Cobb (Chiropraktiker und Arzt), arbeiten. Ich habe 2021 meine beiden Lizensierungen bei Z-Health® Performance Solutions aus den USA erhalten, und freue mich Ihnen dieses Wissen bereitstellen zu können (I-Phase™, R-Phase™).

Los geht's, starten Sie das Leben, das Sie wollen, und kontaktieren Sie mich!